Die Stimme hinter den Texten
Jeder Beitrag auf diesen Seiten geht auf öffentlich einsehbare Quellen zurück. Hier wird offengelegt, woher die Informationen stammen und wie sie in eine lesbare Form gebracht werden.
Woher stammen die Informationen?
Wer erklärt, wie ein Mietspiegel funktioniert, sollte offenlegen, worauf sich diese Erklärung stützt. Grundlage dieses Portals sind die Veröffentlichungen der Kommunen selbst, etwa Erläuterungsblätter der Bau- und Wohnungsämter, sowie öffentlich zugängliche Informationsmaterialien des Deutschen Mieterbundes und seiner örtlichen Vereine.
Ergänzt werden diese Quellen um allgemein zugängliche Zusammenfassungen zum Mietrecht, wie sie Verbraucherzentralen und kommunale Beratungsstellen veröffentlichen. Keine dieser Quellen ersetzt eine individuelle Prüfung durch eine Rechtsanwältin oder einen Mieterverein vor Ort.
Wie entsteht ein Beitrag?
Ein Thema beginnt meist mit einer Frage, die in der Praxis häufig auftaucht: Was bedeutet Kappungsgrenze eigentlich genau? Ab wann zählt eine Wohnung als vergleichbar? Aus solchen Fragen entsteht eine Recherche in den verfügbaren öffentlichen Dokumenten.
Im nächsten Schritt werden Fachbegriffe in eine Sprache übersetzt, die auch ohne juristische Vorbildung verständlich bleibt. Dabei bleibt der Bezug zu den Originalquellen erhalten, technische Details werden nicht verwässert, sondern eingeordnet.
Zum Schluss steht eine Prüfung auf Neutralität. Inhalte werden weder aus Sicht der Mieterseite noch aus Sicht der Vermieterseite formuliert, sondern beschreiben, wie das System aus Mietspiegel und Vergleichsmiete in der Praxis funktioniert.
Was dieses Portal nicht ist
Dieses Portal ersetzt keine Rechtsberatung und keine individuelle Prüfung eines konkreten Mietverhältnisses. Bei einem konkreten Erhöhungsschreiben, einem Streit über die Wohnfläche oder Zweifeln an einem Mietspiegel empfiehlt sich der Kontakt zu einem Mieterverein, einer Verbraucherzentrale oder einer im Mietrecht tätigen Kanzlei.
Ein Blick hinter die Recherche
Warum überhaupt der Umweg über Bibliotheken, Amtsblätter und Vereinsseiten, wenn eine schnelle Suchmaschine ebenfalls Antworten liefert? Weil viele Kurzantworten im Netz veraltete Rechtslagen wiedergeben oder Bundesländer und Kommunen vermischen, obwohl der Mietspiegel eine kommunale Angelegenheit ist.
Deshalb wird hier bewusst Zeit investiert, Originaldokumente zu sichten, statt bereits vereinfachte Zusammenfassungen weiterzureichen. Am Ende steht ein Text, der nachvollziehbar bleibt und trotzdem seine Quelle nicht verschweigt.